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26.07.2015

Stihl Motorsägen im Praxistest


Die drei Stihl-Sägen MS 241 C-M, MS 261 C-M und MS 362 C-M stehen bei Waldbesitzern hoch im Kurs. Alle drei Modelle sind mit der elektronischen Vergaserregelung ausgestattet. Wir haben die drei Sägen getestet. Beeindruckt haben uns alle drei Modelle mit ihrem guten Startverhalten. Unterschiede gibt es dennoch genügend.

Die Wahl der richtigen Motorsäge erspart dem Landwirt bei der Holzernte viel Kraft und Zeit. Jedoch sind die Einsatzgebiete und Anforderungen der Anwender unterschiedlich. Um die Bedürfnisse bestmöglich abdecken zu können, gibt es am Markt von der kleinen Profisäge bis hin zur großen Fällsäge ein breites Produktsortiment. Das deutsche Unternehmen Stihl wartet für die Forstwirtschaft mit gleich 17 Modellvarianten im Leistungsbereich von 2,4–8,7 PS auf. Für unseren Praxistest stellte uns der Hersteller mit der kleinen Profisäge MS 241 C-M, der Allroundersäge MS 261 C-M und der mittelstarken MS 362 C-M die beliebtesten Sägen aus seinem Produktportfolio zur Verfügung. Alle Testkandidaten waren mit der elektronischen Vergaserregelung M-Tronic und einer Standardschnittgarnitur bestückt. Über unseren Praxistest hinaus wurden die drei Kettensägen auch vom Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) genauer unter die Lupe genommen.

Aufbau der Maschinen

Alle drei Sägen sind übersichtlich aufgebaut und die Bedienung ist einfach. Der vordere Griffbügel ist aus Kunststoff gefertigt. Er liegt gut in der Hand und lässt sich bequem umgreifen. Der serienmäßige Krallenanschlag erhöht die Arbeitssicherheit und reduziert die körperliche Belastung des Anwenders. Die Verschlüsse vom Öl- und Treibstofftank sind mit einem Klappbügel ausgestattet. Die Luftfilter der Sägen sind als HD Filter ausgeführt. Sie lassen sich einfach mit Druckluft reinigen und können rasch durch einfaches Linksdrehen mit der Hand abgenommen werden. Der Deckel für die Anwerfeinrichtung kann leider nur mit einem Torx-Schraubendreher geöffnet werden.

Gutes Startverhalten

Beeindruckt haben uns die Kettensägen mit ihrem guten Startverhalten. Beim Warmstart reicht meist ein Versuch aus, um die Maschinen in Bewegung zu bringen. In kaltem Zustand laufen die Sägen meist nach wenigen Ziehversuchen an der Starterschnur. Durch Drücken des Dekompressionsventiles kann der Startvorgang erleichtert werden. Für einen ruck armen Start sorgt der Elasto-Start. Hier verringert ein Dämpfungselement zwischen Starterschnur und Startergriff die Kompressionsspitzen beim Ziehen des Starters.